Aktuelles aus dem Makerspace

SmartWOP im Makerspace: Digitaler Möbelbau und einfache Planung für Alle

SmartWOP im Makerspace: Digitaler Möbelbau und einfache Planung für Alle

Der Makerspace Darmstadt e.V. betreibt in seiner Holzwerkstatt unter anderem ein professionelles IMA-Holzbearbeitungszentrum. Um das volle Potenzial dieser Maschine für unsere Mitglieder nutzbar zu machen, fehlte uns bisher eine durchgängige und leicht zugängliche CAD/CAM-Lösung für den Möbelbau. Dank der Unterstützung durch Tibek CNC-Technik GmbH konnten wir diese Lücke nun schließen: Das Düsseldorfer Unternehmen stellt uns seine Konstruktionssoftware SmartWOP als Floating-Lizenz zur Verfügung.

Komplexe Projekte leicht zugänglich gemacht

Eine besondere Herausforderung in einem Makerspace ist es, komplexe Fertigungstechnik für eine breite Nutzerschaft zugänglich zu machen. SmartWOP löst dieses Problem durch eine sehr intuitive Bedienoberfläche. Dadurch können auch Mitglieder ohne weitreichende Vorkenntnisse in der digitalen Konstruktion eigene Möbelprojekte einfach am Bildschirm planen. Die Software generiert im Hintergrund automatisch die benötigten Zuschnittspläne, Stücklisten und Maschinendaten.

Alternativ zur automatisierten Fertigung lassen sich die geplanten Teile natürlich weiterhin klassisch von Hand oder auf unserer kleineren Holz-CNC herstellen.

TreppeTreppe2Regal

Hocheffizienter Workflow

Für den maschinellen Einsatz von SmartWOP konnten wir in der Werkstatt einen professionellen Workflow etablieren. Nach der Planung in der Software drucken wir über einen Labeldrucker direkt Etiketten für die einzelnen Werkstücke aus. Anhand der von SmartWOP optimierten Zuschnittspläne erfolgt zunächst der Rohzuschnitt der Platten. Dabei werden die Teile etikettiert.

Label

Anschließend gehen die Rohteile auf unser IMA-Bearbeitungszentrum. Da unsere Maschine ein etwas älteres Baujahr ist, haben unsere Mitglieder kurzerhand einen eigenen, maßgeschneiderten Postprozessor für SmartWOP entwickelt, um die Kompatibilität herzustellen. An der Maschine kann nun direkt das aufgedruckte Programm geladen und ausgeführt werden. Die Software erzeugt dabei automatisch alle Bearbeitungen wie Freiformen, Vertikal- und Horizontalbohrungen, Lochreihen, Formatierungen mit Säge oder Fräser, Taschen, Nuten sowie Gehrungsfräsungen.

Das Label liefert zudem alle nötigen Informationen für das Finish: Darauf ist genau ersichtlich, welches Kantenmaterial auf welche Werkstückkante gehört. Diese werden im letzten Schritt passgenau mit unserer Festool KA 65 Kantenanleimmaschine aufgebracht.

Einsatz in internen Projekten und Workshops

Die Software stößt bei unseren Mitgliedern auf großes Interesse und wird nicht nur für private Vorhaben genutzt, sondern auch bei makerspace-internen Projekten eingesetzt. So wurde beispielsweise unsere neue Packstation für die automatisch überwachte Werkzeugausleihe komplett mit SmartWOP geplant.

Packstation1Packstation2

Darüber hinaus nutzen wir die Software im Bildungsbereich: In regelmäßigen internen Workshops bringen wir unseren Mitgliedern sowie vereinzelt auch Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der digitalen Holzbearbeitung praxisnah näher.

Workshop

Wir bedanken uns herzlich bei der Tibek CNC-Technik GmbH für das Entgegenkommen und die wertvolle Partnerschaft. Weitere Informationen zur Software sowie eine Testversion finden sich unter www.smartwop.de.

Ehrenamt Digitalisiert! - Digitalisierung der Mitgliederverwaltung sowie Aufbau eines Konferenz- und Schulungsraum

Ehrenamt Digitalisiert! - Digitalisierung der Mitgliederverwaltung sowie Aufbau eines Konferenz- und Schulungsraum

Ehrenamt Digitalisiert ist eine jährlich ausgeschriebene Förderung des Landes Hessen, welche Digitalisierungsvorhaben in hessischen gemeinnützigen Einrichtungen fördert. Der Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung im Bereich der internen Verwaltung / der inneren Struktur der Organisation. Bereits Anfang 2025 haben wir uns beworben, mit dem Ziel die folgenden Vorhaben umzusetzen:

  • Aufbau eines Schulungs- und Konferenzraums für Videokonferenzen (hybride Vorstandssitzungen, Schulungen, ...)
  • Digitialisierung der Mitgliederverwaltung des Vereins
    • Schaffen von Arbeitsplätzen für Mitgliederverwaltung und Kassenwart
    • Aufbau einer digitalen Mitgliederakte als zentrale und durchsuchbare Stelle für alle Dokumente
    • Digitalisierung der Prozesse im Verein, mit dem Ziel, möglichst viele Vorgänge vollständig zu automatisieren und den Ausdruck auf Papier zu vermeiden

Im Laufe des Jahres 2025 wurde das Projekt in mehreren Stufen sehr erfolgreich umgesetzt. So wurde der Meeting- und Konferenzraum eingerichtet, eine auf Paperless-NGX basierte, digitale Mitgliederakte eingeführt, zwei Arbeitsplätze für die Mitgliederverwaltung geschaffen, ein Großteil der Vorgänge im Verein komplett digitalisiert sogar eine Möglichkeit der Automatisierung für Dokumente geschaffen, die in Schriftform vorliegen müssen.

Meetingraum und Konferenzsystem

Durch die Erweiterung des Vereins in das benachbarte Gebäude haben wir die Möglichkeit erhalten, einen separaten Raum für Meetings und Schulungen einzurichten. Die hierfür notwendige technische Ausstattung konnte hauptsächlich durch die Förderung des Landes, aber auch durch zusätzliche Spenden von Logitech (Konferenzkamera) sowie der Hochschule Darmstadt (Möblierung) sehr professionell aufgebaut werden:

  • Logitech Rally Bar Videokonferenzsystem für mittelgroße Räume
  • Logitech Tap IP Touch Controller für Konferenzräume
  • Ein professioneller Bildschirm für Konferenzräume inkl. fahrbarem Ständer

Der Raum ermöglicht es uns, regelmäßig stattfindende Sitzungen wie Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und Schulungen durchzuführen, sowohl vor Ort mit als auch hybrid mit Remote-Teilnehmern. Die von Microsoft kostenfrei bereitgestellte Teams-Lizenz erlaubt die skalierbare Einwahl von externen Teilnehmern.

Foto des Konferenzsystems während der Schulung der Mitgliederverwaltung

Digitale Mitgliederakte

Im Laufe der Mitgliedschaft eines jeden unser inzwischen 500 Mitglieder fallen viele Dokumente an. Dies sind beispielsweise Mitgliedsanträge, SEPA Mandate, Übungsleiterverträge, Einweisungszettel, Bestellung zu Einweiser:innen, Lagerverträge und viele mehr. In der Vergangenheit war die Beantwortung der Frage  "wer hat eigentlich einen Übungsleitervertrag unterschrieben" mit dem Durchsuchen der 500 Aktenregister verbunnden. Die digitale Mitgliederakte soll derartige Anfragen mit einem Klick beantworten können. Die Ziele hierbei waren:

  1. Aufbau einer sicheren und im Verein verbleibenden Infrastruktur (keine Cloud Lösung)
  2. Nutzung von Open Source Produkten wo immer möglich
  3. Unterstützung sowohl von komplett digitalen Dokumenten (inkl. digitaler Unterschrift, diese werden nicht mehr ausgedruckt) sowie von Papierdokumenten, die wir auf Grund gesetzlicher Vorgaben weiter handschriftlich unterschrieben benötigen
  4. Reduzierung der Arbeitslast unserer Mitgliederverwaltung durch automatische Verarbeitung der Dokumente

Das System basiert im wesentlichen auf den folgenden Komponenten, eine genaue Dokumentation inkl. des technischen Setups ist öffentlich für alle Interessierten einsehbar.

  • Ein Netzwerk-Speicher (NAS) basierend auf der TrueNAS Community Edition, welches die notwendige Speicherkapazität bereitstellt. Ebenfalls werden über TrueNAS regelmäßig verschlüsselte Backups auf zwei verschiedene Ziele durchgeführt, davon eins im anderen Gebäue uns eins außerhalb des Vereinsgeländes.
  • Das Dokumentenmanagementsystem (DMS) selbst basierend auf Paperless-NGX
  • Platform für digitale Unterschriften basierend auf Docuseal
  • Platform für die Automatisierung von Workflows basierend auf N8n
  • Ein Event-System zur zuverlässigen und sicheren Verwaltung von Events (Eintritt, Austritt, Namensänderungen, usw), welche Workflows auf der N8n Platform auslösen. Dies basiert auf NATS
  • Sowie selbst entwickelte Erweiterungen und Integrationen, die ebenfalls öffentlich in unserem GitHub Profil verfügbar sind.

Bei vollständig digitalen Prozessen werden die digital unterschrieben Dokumente vollständig automatisch in der Mitgliederakte abelegt, ist ist keine manuelle Interaktion notwendig. Dokumente in Papierform werden über den ebenfalls im Rahmen der Förderung angeschaffen Dokumentenscanner (Ricoh ScanSnap ix2500) digitalisiert. Enthält der Ausdruck einen Makerspace QR Code (siehe unten) erfolgt auch hier die Zuordnung vollautomatisch, andernfalls ist eine manuelle Nachbearbeitung erforderlich. Hier eine Ansicht der Mitgliederakte:

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Digitalisierung der Dokumente

Neben dem Aufbau der digitalen Mitgliederakte war ebenfalls das Ziel, so viele Prozesse die Möglich komplett zu digitalisieren. Im Idealfall sollen die damit verbundenen Dokumente nie in Papierform ausgedruckt werden. Leider ist dies nicht für alle Dokumente möglich. In einem Workshop gemeinsam mit der Mitgliederverwaltung und Kassenwarten haben sich die folgenden Kriterien für Dokumente ergeben:

  • Art der Unterschrift: für die meisten Dokumente genügt eine Fortgeschrittene Elektronische Signatur (FES), die wir über Docuseal leisten können (digital Unterschrift). Andere Dokumente wie beispielsweise Bestätigung von Sicherheitsunterweisungen haben einen potentiell sehr hohen Streitwert (beispielsweise Personenschäden), sodass hier eine qualifizierte elektronische Signatur notwendig wäre. Dies ist mit hohen Hürden verbunden die wir nicht erfüllen können, sodass wir hier weiterhin auf eine handschriftliche Unterschrift setzen müssen.
  • Ort der Unterschrift: Ein weiterer Faktor ist die Frage, wo die Unterschrift geleistet wird. Während Unterschriften wie beispielsweise die für den Mitgliedsantrag digital durchgeführt und remote durchgeführt werden können, können wir nicht davon ausgehen, dass immer ein Internetfähiges Endgerät mitgeführt wird, wenn eine Unterschrift im Verein direkt zu leisten ist (Schlüsselausgabe, Einweisungszettel). Hier greifen also unterschiedliche Workflows. 

Im gleichen Workshop wurden dann alle Prozesse im Makerspace aufgeschrieben, dokumentiert und gemäß gen genannten Kriterien klassifiziert, das Ergebnis ist öffentlich im Wiki einsehbar. Anschließend wurde ein Workflow erarbeitet, der sowohl für die vollständig digitalisierbaren Prozesse (Mitgliedsantrag, SEPA Mandat, Studienbescheinigung, Verpflichtungserklärung Datenschutz, Übungsleitervertrag, Nutzungsvereinbarung für Schulungsinhalte, Bestellung Einweiser:in und Lagerverträge) als auch die weiterhin in Papierform stattfindenden Prozesse umfasst.

Die wesentliche Idee hier ist, dass alle Dokumente, egal ob sie digital oder in Papierform vorliegen, mit einem speziellen QR Code versehen werden. Dieser ist digital signiert (und daher gegen Fälschungen geschützt) und enthält Metadaten, die uns später dabei helfen:

  1. das Dokument in Paperless automatisch zu erfassen. Der QR Code enthält die Metadaten wie Korrespondent, Dokumenten-Typ, eine eindeutige UUID sowie den Speicherpfad. Diese werden beim Erfassen in Paperless komplett automatisch gesetzt, sodass manuelle Arbeit entfällt.
  2. Ebenfalls werden für interne Daten in den QR Code gespeichert, die eine Automatisierung interner Prozesse ermöglichen. So werden beispielsweise bei Einweisungen alle darauf folgenden Prozesse (erteilen der Freischaltberechtigung, erstellen der Rechnung, Auszahlung der Übungsleiterpauschale) vollständig automatisiert ausgelöst und müssen nicht mehr händisch erfolgen.

Technisch kommt dafür ein so genanntes Postconsume Script zum Einsatz, welches im Makerspace entwickelt und für die Öffentlichkeit unter einer MIT Lizenz zugänglich ist.

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Arbeitsplätze für Mitgliederverwaltung und Kassenwart

Die Mitgliederverwaltung und Kassenwarte arbeiten mit sensiblen Dokumenten und Daten. Bisher haben wir Unterlagen im kleinen Vorstandsraum aufgewahrt, darin konnte allerdings nicht gearbeitet werden. Akten mussten daher im Gemeinschaftsbereich mit privaten Laptops bearbeitet werden, und konnten dort natürlich nicht liegen gelassen werden. Im neuen Gebäude ist nun ein kleiner, abschließbarer Raum mit Arbeitsplätzen ausgestattet worden. Diese erlauben es, direkt im Raum zu arbeiten, auch einmal Dokumente liegen zu lassen. Neben den für die Verwaltung angeschafften Computern befindet sich hier ebenfalls der Dokumentenscanner.

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Deine Stimme für die ENTEGA Vereinsaktion !

Deine Stimme für die ENTEGA Vereinsaktion !

Ab heute beginnt die Aktion „ENTEGA Vereinsaktion Stark im Verein, stark fürs Klima “ läuft bis zum 25.11. und wir bräuchten deine Stimme, um bei dieser Vereinsaktion ein Preisgeld für unser Projekt zu erhalten.

Du kannst uns unterstützen, indem du auf der Aktionsseite der Entega für unser Projekt abstimmst.

Unser angemeldetes Klimaschutz-Projekt und wofür wir die Fördergelder einsetzen möchten:

Das richtige Klima im Verein – und der richtige Verein fürs Klima! Mit unserem Projekt

„Bau-dich-schlau: Gebäudeautomation im Makerspace“ zeigen wir, wie Technik und Klimaschutz zusammenpassen. Mit der Förderung wird Elektronik für Haus-Automatisierung beschafft. Gemeinsam mit allen Interessierten aus Vereinsmitgliedern und Gästen statten wir unsere Räume mit Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, Fensterkontakten und smarten Thermostaten aus.

Die Technik wird in unser bestehendes Home-Assistant-System integriert und hilft, Energie effizienter zu nutzen. Beispielsweise vermeiden eine Überwachung offener Fenster, automatische Heizungsabschaltung während des Stoßlüftens und bessere Temperaturregelung effektiv unnötiges Heizen. Passend zur Eröffnung der erweiterten Werkstattflächen entsteht so ein Lernprojekt, bei dem man erleben kann, wie sich Wissen, Gemeinschaft und Klimaschutz perfekt verbinden.

Wenn wir das Preisgeld erhalten sollten, werden die Teilprojekte in unserem Slack-Channel (makerspace2-bau-crew) veröffentlicht. Melde dich jetzt im Channel an, um bei der nächsten „Bau-dich-schlau“-Serie dabei zu sein und diese Aktionsreihe nicht zu verpassen!

Wir freuen uns über deine Stimme bei der ENTEGA Vereinsaktion und als helfende Hand beim nächsten Bau-dich-schlau Workshop.

Viele Grüße
Euer Team des Makerspace Darmstadt e.V.

Neuer Online-Kurs - Kantenanleimer

Neuer Online-Kurs - Kantenanleimer

Im Makerspace stehen Sicherheit und das Vermitteln von Wissen an erster Stelle. Als feststand, dass wir eine neue Maschine bekommen (ein Kantenanleimer zum automatischen Bekanten von Holzstücken, der Festool CONTURO KA-65 Plus) war klar - neue Inhalte müssen her!

Für Maschinen die von Natur aus weniger gefährlich sind bieten wir die notwendigen Inhalte in Form von frei verfügbaren Online-Kursen in unserem eigenen Learning Management System (LMS) an. Die Mindestanforderung für solche Kurse ist es alle sicherheitsrelevanten Themen abzudecken. Unser Ziel ist aber genug Wissen für den Umgang mit den Geräten und Maschinen zu vermitteln, damit gute Ergebnisse erzielt werden. So auch für den neuen Kantenanleimer:

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In der Regel werden für die Kurse Texte, Infografiken, Erklär-Videos und Quizfragen erstellt und anschließend in das Online Tool eingestellt. Die Kurse sind sowohl für Mitglieder als auch für Gäste kostenlos, es muss lediglich ein Gästeaccount auf unserer Homepage erstellt werden.

Für das Beispiel Kantenanleimer (insgesamt ein eher kleineres Modul, dennoch kosten gerade Videoschnitt und Nachvertonen viel Zeit) sind entstanden:

  • 5 Videos mit insgesamt 14 Minuten Länge
  • 12 Fotos und Infografiken für die Maschine
  • 8 Quizfragen
  • Mehrere Seiten Text
Makerspace Darmstadt goes BIG!

Makerspace Darmstadt goes BIG!

Etwa 1 Jahr nachdem wir erstmals die Möglichkeit ins Auge gefasst haben unsere Fläche mit dem Nachbargebäude zu vergrößern, und ca. 9 Monate nachdem wir uns zusammen bei der Jahreshauptversammlung dazu entschieden haben, ist es nun so weit: Ab 15.03.2025 wird der Makerspace Darmstadt größer. 437 Quadratmeter um genau zu sein.

Das schafft uns nicht nur neue Möglichkeiten über die wir bisher nicht mal nachdenken brauchten, sondern es befreit einige Bereiche vom Schmutz und Platzmangel der großen Halle, und insbesondere ihrem Lärm.

Ein Bereich der sich sehr großer Beliebtheit erfreut und besonders von größeren Räumen profitiert ist unser Töpferbereich. Inzwischen mussten sich unsere Töpfernden oft zusammenquetschen wie die Sardinen was in Zukunft der Vergangenheit angehört. Auch die Platzkonflikte und "Dreckkonflikte" mit dem Druckbereich der einen eigenen Raum bekommt gehören damit der Vergangenheit an.

Von leiser und sauberer profitieren auch unser Elektronik- und 3D-Druck Bereich, welche bei dem Umzug gleichzeitig auch qualitative Verbesserungen erhalten werden. Und im obersten Stock haben wir nun Platz für einen Gemeinschaftsbereich der der diesen Namen auch verdient und sogar mit einer Bar glänzen kann.

Der frei gewordene Platz in der Halle fällt unter anderem den lauten Bereichen Holzwerkstatt und Metallwerkstatt zu die sich sehr über mehr Platz freuen. Und zusätzlich werden Dinge möglich die vorher unerreichbar schienen wie eine Lackierkabine. Die Möglichkeiten sind riesig, und weitere Vorschläge kamen bereits rein und sind willkommen.

Bevor das alles Realität wird, braucht es nun noch viel ehrenamtliche Arbeit. Wände müssen durchbrochen, und Türen eingebaut werden, eine Elektrosanierung ist notwendig wie auch schon beim anmieten der alten Halle, Netzwerk und Schließsystem werden erweitert und ertüchtigt, ein Treppenlift soll eingebaut werden um den Makerspace auch in Zukunft barrierefrei zu halten, und dann müssen die Bereiche selbst auch umgezogen werden. 

 

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